Das Festival wird im Leipziger Gewandhaus mit Aleksandr Medvedkins Klassiker von 1935 "Das Glück" eröffnet. Es ist das letzte Jahr im Leipziger Traditionskino "Capitol", das 43 Jahre Spielstätte für das Festival war.
Der jährliche Wettbewerb für den Animationsfilm wird integraler Teil des Festivals. Die Retrospektive widmet sich Jürgen Böttcher, der mit einer Goldenen Taube für sein Lebenswerk geehrt wird
In diesem sowie im Folgejahr werden von der Jury keine Goldenen Tauben für kurze Dokumentarfilme und -Videos verliehen: "Die Internationale Jury ist beunruhigt über das mangelnde Angebot an kreativen kurzen Dokumentarfilmen. Wir plädieren dringend für eine bessere Unterstützung in der Finanzierung und Verbreitung dieses Genres im Kino wie im Fernsehen. Mit Bedauern haben wir keine Möglichkeit gesehen, in diesem Jahr für den kurzen Dokumentarfilm die Goldene Taube zu verleihen."
Die DEFA-Stiftung präsentiert die erste Ausgabe ihres Jahrbuchs "apropos:Film"; Redakteure der Tageszeitung junge Welt lesen Texte zum Thema "Filme, die man drehen sollte" vor.
Die Zuschauerzahl hat sich bei 15.000 konsolidiert.
Goldene Tauben
LAO TOU (DIE ALTEN, China, Tian Yi Yang)
IN ABSENTIA (Großbritannien, Brothers Quay, Animation)
Silberne Tauben
MIN MANNA HADE FJORTON BARN (MEINE MUTTER HATTE VIERZEHN KINDER, Schweden, Lars-Lennart Forsberg)
POLUSTANOK (HALTEPUNKT, Russland, Sergej Loznica)
THE BOY WHO SAW THE ICEBERG (Kanada, Paul Driessen, Animation)
MDR-Film-Preis
NEIZVESTNYJ PUTIN (DER UNBEKANNTE PUTIN, Russland, Sergej Miroschnitchenko)
Preis der Sparkasse Leipzig für einen inhaltlich und formal ungewöhnlichen Animationsfilm
TUNING THE INSTRUMENTS (Polen, Jerzy Kucia)