Von nun an residiert das Festivalbüro über den "Passage Kinos" und findet hier endlich eine feste Spielstätte für die Veranstaltungsreihe "DOK zwischendurch".
Anlässlich des Todes von Gerhard Scheumann werden "Mitbürger" und "Ich war, ich bin, ich werde sein", zwei Filme über Chile, gezeigt. Diskussionen gibt es um den Film "Paulina" von Vicky Funari. In der Auswahlkommission streitet man sich, ob der Film "sexistisch" oder "feministisch" sei und stellt ihn lediglich in der Sonderschau vor.
Zum ersten Mal findet die "nacht des jungen films" als Festivalevent mit Film, Musik, Literatur und Party im „Passage Kino" statt, die sich in den Folgejahren ausweiten wird.
Der Gewinner der Goldenen Taube "Brottag" ist der beliebteste Film des Publikums in diesem Jahr.
Goldene Tauben
CHLEBNI DEN (BROTTAG, Russland, Sergei Dwortsewoi)
ZEBY NIE BOLALO (DAMIT ES NICHT WEHTUT, Polen, Marcel Lozinski)
Silberne Tauben
DAS MEISTERSPIEL (BRD, Lutz Dammbeck)
CHILE, LA MEMORIA OBSTINADA (CHILE, DAS UNBEUGSAME GEDÄCHTNIS, Frankreich/Chile, Patricio Guzmán)
ADIU MONDE OU L‘HISTOIRE DE PIERRE ET CLAIRE (ADIEU, WELT ODER DIE GESCHICHTE VON PIERRE UND CLAIRE, Frankreich, Sandra Kogut)
MDR-Film-Preis
VAI VIEGLI BUT... ? (IST ES LEICHT, ... ZU SEIN?, Antra Cilinska)
Preis der Sparkasse Leipzig für einen inhaltlich und formal ungewöhnlichen Animationsfilm
PÖRANDAALUNE (UNDERGROUND, Mati Kütt)