Festivalchronik
Festivaljahr:    


Retrospektive zu Erwin Leiser

Die Universität Leipzig führt eine Publikumsbefragung zur Zuschauerstruktur des Festivals durch. Einige Ergebnisse:
Die Zuschauer sind jung (im Schnitt 30,3 Jahre), gebildet (über 80% hatten oder erwarben zum Befragungszeitpunkt einen Hochschulabschluss), "Wiederholungstäter" (über 50% waren schon einmal oder mehrmals da gewesen) und urteilten "gemäßigt positiv" über Filmauswahl (Durchschnittsnote 2,5) und Festivalorganisation (2,3).
Das Motiv des Festivalplakats, ein kahler Schädel, auf dem die Weltkarte gemalt ist, wird zum "Kult".

Die Retrospektive in Zusammenarbeit mit dem Bundesarchiv-Filmarchiv Berlin ehrt den kurz zuvor verstorbenen Erwin Leiser.

16.000 Zuschauer sehen 254 Filme aus 37 Ländern. Das Publikum ist besonders von dem russischen Kurzfilm „Heute bauen wir ein Haus" begeistert, in dem Arbeiter 27 Minuten und 50 Sekunden faulenzen um schließlich in den letzten 10 Sekunden einen Neubau zu präsentieren.

Goldene Tauben
BESSER UND BESSER (Schweiz, Alfredo Knuchel und Norbert Wiedmer)
SEGODNJA MY POSTROIM DOM (HEUTE BAUEN WIR EIN HAUS, Russland, Sergej Loznica und Marat Magambetov)

Silberne Tauben
WIR WÄREN SO GERNE HELDEN GEWESEN (BRD, Barbara Metselaar-Berthold)

Benz-Stipendium (vergeben durch die Internationale Jury)
AJIT (Indien, Arvind Sinha)

 
Die Fakten in dieser Chronik wurden nach bestem Wissen und Gewissen aus verschiedenen aktuellen und historischen Quellen zusammengetragen. Besonderer Dank gilt Ralf Schenk und Dr. Heidi Martini für ihre Unterstützung.
Falls Sie Ergänzungen haben sollten, wenden Sie sich bitte an presse@dok-leipzig.de.
Die Quellenangaben beziehen sich auf die Werke, die Sie hier aufgelistet finden.