Festivalchronik
Festivaljahr:    


Fred Gehler wird Festivaldirektor

Fred Gehler
Fred Gehler

Der Publizist und Filmemacher Fred Gehler wird Direktor des Festivals. Von den 753 eingereichten Filmen werden 226 in 92 Vorstellungen aufgeführt.
"Und das Festival? Früher war man „Fenster zur Welt", Ost-West-Treffpunkt, ein Ereignis. Seit 1989 verabschiedet sich das Festival eher qualvoll von der glorreichen Vergangenheit. Als das Publikum sich die Welt längst in RTL anschaute, wollte man noch immer von vergangener Größe nicht lassen und zerstörte so, was möglich war: intime Begegnungen zwischen Publikum, Kritikern, Machern. Der neue Leiter Fred Gehler setzt nun auf langsamen Wechsel. [...] Das Programm war übersichtlicher und weniger wahllos als zuvor, das Klima freundlicher, die Diskussionen offener. Und das Kino voller. Leipzig muß bleiben, damit es sich ändert."
[Stefan Reinecke]

Goldene Taube
METAL Y MELANCOLIA (METALL UND MELANCHOLIE, Niederlande, Heddy Honigmann)

Silberne Tauben
PROSCAI SSR (LAST FAREWELL, UdSSR/Ukraine, Aleksandr Rodnianski)
LES PROTEUERS D´OMBRES ELECTRIQUES (Frankreich, Hervé Cohen Renaud)
SRESKI OCEREDNOJ VOJNY (SCHNITTE EINES ANDEREN KRIEGES, Rußland, Vitalij Manski)

Mercedes-Benz-Stipendium (vergeben durch die Internationale Jury)
METAL Y MELANCOLIA (METALL UND MELANCHOLIE, Niederlande, Heddy Honigmann)

 

Die Fakten in dieser Chronik wurden nach bestem Wissen und Gewissen aus verschiedenen aktuellen und historischen Quellen zusammengetragen. Besonderer Dank gilt Ralf Schenk und Dr. Heidi Martini für ihre Unterstützung.
Falls Sie Ergänzungen haben sollten, wenden Sie sich bitte an presse@dok-leipzig.de.
Die Quellenangaben beziehen sich auf die Werke, die Sie hier aufgelistet finden.