DOK Leipzig 29. Oktober – 4. November 2018
61. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm
DOK Leipzig 29 October – 4 November 2018
61st International Leipzig Festival for Documentary and Animated Film
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Programm

Kids DOK

Auch 2017 hält DOK Leipzig ein vielseitiges Filmangebot für die jüngsten Festivalbesucher/innen bereit. Im Sonderprogramm KIDS DOK, kuratiert von der Programmkoordinatorin Lina Dinkla, stellt das Festival Filme für Kinder verschiedener Altersstufen vor. Zudem finden im Anschluss an die Vorführungen Filmgespräche statt.

 

DAM! The Story of Kit the Beaver (2017); Regie: Kjell BoersmaDAM! The Story of Kit the Beaver (2017), Regie: Kjell Boersma

KIDS DOK umfasst vier Programme mit Filmen aus aller Welt. Die zwei ANIMA FÜR KIDS - Programme zeigen fantasievolle Animationsfilme für Kinder ab 3 bzw. ab 5 Jahren. In diesem Jahr treten viele Figuren aus dem Tierreich auf, ob geknetet, gezeichnet oder als Puppe. In DAM! The Story of Kit the Beaver von Kjell Boersma beweist der kleine Biber Kit, dass Hilfsbereitschaft mehr zählt als der eigene Vorteil. Und aus Lena von Döhrens Film Der kleine Vogel und die Raupe lernen wir, dass Pupsen Leben retten und Freundschaften entstehen lassen kann.

 

Thea (2016); Regie: Halvor NittebergThea (2016); Regie: Halvor Nitteberg

 

Die MIX FÜR KIDS - Programme richten sich an Kinder ab 8 bzw. ab 12 Jahren und bieten eine gemischte Auswahl an Dokumentar- und Animationsfilmen. Die Protagonist/innen der Filme sind allesamt Kinder, denen auf Augenhöhe begegnet wird. Sie geben Einblicke in ihre Zukunftspläne und hinterfragen die Welt. In vielen Filmen geht es um das Ankommen. In Hello Salaam von Kim Brand treten die holländischen Freunde Sil und Merlijn die Reise nach Lesbos in ein Flüchtlingslager an, um mit eigenen Augen zu sehen, wie Menschen leben müssen, die auf der Suche nach einem neuen Zuhause sind. Per Sprach-App tauschen sie sich mit den Jungen im Camp über ihre Heimat aus und finden neue Freunde. In ihrem animierten Dokumentarfilm The Little One erzählt Diana Cam Van Nguyen davon, wie sie als Vietnamesin in Tschechien aufwuchs und schon früh lernte, was es heißt, fremd oder daheim zu sein. Und der Film Thea begleitet eine aufgeweckte 12-Jährige, die an Epilepsie erkrankt ist und nach einem langen Klinikaufenthalt wieder nach Hause kommt. Thea gibt Einblicke in ihre Gedankenwelt und erzählt ihre Lieblingswitze, während der Film schwarzweiße Fotografien zeigt, die wie im Daumenkino zum Leben erweckt werden.

 

An den Vormittagen unter der Festivalwoche bietet DOK Leipzig Vorstellungen für Kindergärten und Schulen an. Deutsche Übersetzungen werden live eingesprochen.